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Mit dem DRK Menschenkinderkulturkunsthaus in Lobberich und dem Familienzentrum Vennmühle aus Brüggen wurden zwei Preisträger aus dem Kreis Viersen ausgezeichnet. Zu den Aufgaben eines Familienzentrums gehören Beratung, Familienbildung und die Vermittlung von Tagesmüttern und Tagesvätern. Außerdem wird erwartet, dass die Familienzentren die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Dem können sie etwa durch längere Öffnungszeiten oder Mittagessen für Kinder gerecht werden.
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Mit der Vergabe des Zertifikates endete die Pilotphase für die landesweite Einführung von Familienzentren in NRW. Im Sommer gehen 750 neue Familienzentren an den Start, bis 2012 sollen es 3.000 Familienzentren sein. Mit dem Gütesiegel erhalten die Familienzentren künftig 12.000 Euro pro Jahr (1.000 Euro im Monat) zusätzlich zu ihrer Einzelförderung für die Kindertages-stätte, die Familienbildung und die Familienberatung.
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„Mit dem Geld finanzieren wir die zusätzlichen Angebote wie die Ausbildung der Tagesmütter oder die Babysittervermittlung in Kooperation mit dem WJG“, weiß Andreas Zorn, Leiter des DRK Menschenkinderkulturkunsthaus. Ab August bietet das Lobbericher Familienzentrum in Kooperation mit der katholischen Familienpflege 14-tägig eine Familienberatung an. Zudem starte am Samstag, 25. August, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr ein Treffen speziell für allein erziehende Mütter. Hierbei ist die Kinderbetreuung sichergestellt. Geplant sind desweiteren Kurse in Kooperation mit dem Kinderschutzbund zum Thema „Starke Eltern -starke Kinder“. Die Angebote richten sich an alle Nettetaler Eltern. Einrichtungsleiter Zorn freut sich über die Auszeichnung: „Ich bin sehr zufreiden mit dem, was wir in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt haben. Vieles, was jetzt in den Boden gesteckt wurde, muss nun Wurzeln schlagen. Großer Dank gilt den Kollegen und dem Träger.” NRW ist das erste Bundesland, das flächendeckend Familienzentren einführt.
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